Schriftliche Benennung
Wir werden als Ihr ESD-Koordinator benannt – mit der Verantwortung, die zu der Rolle gehört.
Intern benennen oder an uns übergeben – beides funktioniert, aus unterschiedlichen Gründen.
Was die Norm sagt
Die DIN EN IEC 61340-5-1 verlangt einen ESD-Koordinator: eine benannte Person, die das ESD-Kontrollprogramm verantwortet. Das ist eine der kürzesten Anforderungen der Norm und eine der folgenreichsten, weil alles andere daran hängt. Ein Programmplan ohne Verantwortlichen ist ein Dokument; mit Verantwortlichem ist er ein Programm.
Dieselbe Norm zählt auf, was das Programm enthalten muss – Schulung, Produktqualifizierung, Konformitätsprüfung, Erdung und Potentialausgleich, Personenerdung, die EPA selbst, Verpackung und Kennzeichnung. Jemand muss das zusammenhalten, die Intervalle festlegen, die Ergebnisse bewerten und dafür geradestehen. Das ist die Rolle.
Sie ist zugleich das, was sich im Audit am schnellsten prüfen lässt. „Wer ist Ihr ESD-Koordinator?" ist eine Frage, und die Antwort ist entweder ein Name samt schriftlicher Benennung – oder ein Problem.
Die aktuelle Ausgabe und was sich geändert hat: DIN EN IEC 61340-5-1:2025.
Die Rolle
Nicht jede Woche alles – aber alles davon über zwölf Monate, und nachweisbar:
Die Entscheidung
Beides funktioniert. Beides scheitert aus unterschiedlichen Gründen – deshalb ist der ehrliche Vergleich wichtiger als eine Empfehlung:
| Interne Benennung | Externe Koordination | |
|---|---|---|
| Verfügbar ab | Nach Monaten Wissensaufbau – Norm, Prüfverfahren, Messpraxis | Ab dem Tag, an dem die Benennung unterschrieben ist |
| Kennt Ihre Fertigung | Vollständig – das ist der echte Vorteil der internen Benennung | Lernt sie kennen und bringt den Vergleich mit Dutzenden anderen Betrieben mit |
| Vertretung bei Abwesenheit | Muss organisiert werden: Urlaub, Krankheit, Kündigung | Ist Teil der Vereinbarung |
| Normwissen aktuell halten | Eigener Aufwand – Ausgaben, Prüfverfahren, Kundenforderungen | Inbegriffen; die Ausgabe 2025 ist unser Tagesgeschäft |
| Unabhängigkeit im Audit | Bewertet die eigene Arbeit | Blick von außen – genau das, was ein Kundenauditor schätzt |
| Kosten | Anteil eines Gehalts, dazu Schulung und Messtechnik | Vereinbarter Umfang – ab wenigen Tagen im Jahr |
In der Praxis ist oft die Kombination die beste Antwort: Wir übernehmen die Rolle, während Ihre eigene Person hineinwächst, und geben ab, sobald sie so weit ist.
Externe Koordination
Wir werden als Ihr ESD-Koordinator benannt – mit der Verantwortung, die zu der Rolle gehört.
Wir erstellen ihn, halten ihn aktuell und passen ihn an, wenn sich Ihre Fertigung ändert – einschließlich der Umstellung auf die Ausgabe 2025.
Erst- und Wiederholungsschulungen, die Wahl zwischen Präsenz und online, und die Nachweisführung dahinter.
Prüfplan, Messungen mit kalibrierter Messtechnik, Bewertung gegen die Grenzwerte – und der wiederkehrende Rhythmus dahinter.
Bei Kunden-, Zertifizierungs- und internen Audits – am Tag selbst und in der Vorbereitung davor.
Für Ihre Mitarbeiter, Ihre Kunden und Ihre Auditoren. Die Vertretung bei Abwesenheit gehört zur Vereinbarung.
Umfang und Präsenztage vereinbaren wir individuell – von wenigen Tagen im Jahr bis zur dauerhaften Betreuung. Auf Wunsch läuft die Dokumentation in unserer ESD-Manager-Software.
Der andere Weg
Ein Koordinator im Haus sieht, was kein Besucher sieht: die Abkürzung in der Spätschicht, den Wagen, der seit Monaten außerhalb der markierten Fläche steht, die neue Kollegin, der es niemand gesagt hat. Das ist ein Argument für die interne Benennung, das keine externe Dienstleistung ersetzt.
Wir bilden für diese Rolle aus – Norm und Grenzwerte, EPA-Gestaltung, Messpraxis, Programmplan und das, wonach ein Audit tatsächlich fragt. Auf Wunsch halten wir die Rolle in der Zwischenzeit, damit das Programm nicht ruht, während das Wissen aufgebaut wird.
Und das Wissen muss aktuell bleiben – genau dafür ist die Auffrischung da: Mit der Ausgabe 2025 und der Übergangsfrist bis Juni 2027 arbeitet ein Koordinator, der auf die Ausgabe 2017 geschult wurde, nach einem abgelösten Dokument.
Ja. Die DIN EN IEC 61340-5-1 verlangt eine benannte Person, die das ESD-Kontrollprogramm verantwortet. Keine Abteilung, nicht „die Qualitätssicherung allgemein" – eine Person, schriftlich. Ohne diese Benennung ist das Programm unvollständig, und es ist eines der ersten Dinge, nach denen ein Kundenauditor fragt, weil es am schnellsten zu prüfen ist.
Den Kontrollprogrammplan aktuell halten, die Prüfintervalle festlegen und ihre Einhaltung sicherstellen, Erst- und Wiederholungsschulungen veranlassen und die Nachweise führen, Messergebnisse bewerten, Befunde aus Audits und Begehungen nachverfolgen und Ansprechpartner für Kunden und Auditoren sein. Nicht alles davon jede Woche – aber alles davon über ein Jahr, und nachweisbar.
Kann er, und in einem kleinen Betrieb funktioniert das oft. Zwei Dinge entscheiden darüber: ob die Person dafür wirklich Zeit bekommt und ob es eine Vertretung gibt, wenn sie ausfällt. Eine Koordinatorenrolle, die nur auf dem Papier existiert, ist schlechter als keine – sie erzeugt den Anschein eines Programms ohne die Substanz, und genau das fliegt im Audit auf.
Das hängt vom Umfang ab: Zahl der Standorte und EPA-Bereiche, wie viele Tage vor Ort, und ob Dokumentation, Messungen und Auditbegleitung dazugehören. Das vereinbaren wir individuell – von wenigen Tagen im Jahr bis zur dauerhaften Betreuung – und Sie bekommen ein Angebot, bevor irgendetwas anfängt.
Wir werden als ESD-Koordinator benannt und verantworten das Programm in dieser Rolle: Plan, Intervalle, Nachweise, Bewertung. Bei Ihnen bleibt die betriebliche Wirklichkeit – dass die Maßnahmen in der EPA auch tatsächlich eingehalten werden. Das kann niemand von außen erzwingen; was wir können, ist es sehen und benennen.
Die Benennung ist sofort wirksam. Über den Rest entscheidet der Zustand des Programms: Wo Plan, Nachweise und Messungen bereits vorliegen, ist die Übernahme eine Sache von Wochen. Wo nichts vorliegt, fangen wir meist mit einem Audit an – denn einen Programmplan für eine Fertigung zu schreiben, die niemand angesehen hat, ergibt ein Dokument und keinen Schutz.
Ja, und wir raten sogar dazu – ein Koordinator im Haus sieht Dinge, die kein Besucher sieht. Wir bilden für die Rolle aus und übernehmen sie auf Wunsch in der Zwischenzeit, damit das Programm nicht ruht, während das Wissen aufgebaut wird. Danach hält die Auffrischungsschulung es aktuell, was gerade mit der Ausgabe 2025 wichtig ist.
Sagen Sie uns, wie viele Standorte und EPA-Bereiche betroffen sind und ob es bereits ein Programm gibt. Sie bekommen einen Vorschlag für den Umfang – und ein ehrliches Wort dazu, ob eine externe Koordination für Sie überhaupt der richtige Weg ist.